News

Thurgauer Zeitung vom 11.1.2013 „CVP kritisiert Schulbehörde“

Twittern | Drucken

CVP kritisiert Schulbehörde

Die Vorgänge rund um das Primarschulpräsidium waren am Neujahrsapéro der Ortspartei das Hauptthema. Der neue Kandidat Thomas Wieland stellte sich vor.

CHRISTOF LAMPART

WEINFELDEN. Der Neujahrsapéro der CVP Weinfelden ist eigentlich ein rein gesellschaftlicher Anlass. Das war auch am Mittwochabend im neuen Schauraum der Garage Ulmann so. Bis die Rede auf die Vorgänge rund um das Weinfelder Primarschulpräsidium kam. Der ehemalige Weinfelder Gemeindeammann Dieter Meile kritisierte scharf das Vorgehen der Weinfelder Parteien.

Es gehe ihm nicht darum, die Person Thomas Wieland zu kritisieren, doch das Vorgehen von Schulbehörde und Interpartei, wie man gemeinsam einen neuen Schulpräsidenten suche, sei politisch ein «Unding» und somit «nicht zu tolerieren», sagte Meile.

Zeitpunkt verpasst

Das Communiqué der Schulbehörde sei vage und enthalte keine Fakten, die ein solches Vorgehen rechtfertigten. Meile und auch andere Redner warfen der Schulbehörde vor, zu lange das Problem vor sich hergeschoben und somit den geeigneten Zeitpunkt verpasst zu haben. Immerhin seien die Unstimmigkeiten zwischen Ingeborg Joss-Staiger und der restlichen Schulbehörde schon seit 2011 intern ein Thema gewesen. Nicht zuletzt deshalb hätte die Schulbehörde, ungeachtet des Kollegialitätsprinzips, spätestens im Spätherbst informationsmässig an die Öffentlichkeit treten müssen und die Parteien – nicht nur die Parteipräsidenten – mit einbeziehen müssen, so lautete der überwiegende Tenor unter den CVP-Mitgliedern.

Man wollte Wogen intern glätten

CVP-Mann Beat Curau, der sozusagen als Vertrauensperson der Schulbehörde fungierte, räumte zwar ein, dass der Zeitpunkt zu spät war, betonte aber auch, dass die Schulbehörde stets darauf bedacht war, die Wogen intern zu glätten. Es sei schade, dass beide Seiten nun ihr Gesicht verloren hätten, doch sei eine Nichtwahl von Ingeborg Joss – sollte sie nun doch wieder antreten – wohl das Beste, denn «wenn Inge Joss wiedergewählt werden würde, dann hätten wir für vier weitere Jahre eine Behörde, die sich nach innen beschäftigt», gab Curau zu bedenken. Von einer Wahlempfehlung für Thomas Wieland, den die FDP am Samstag nominiert hatte, oder Ingeborg Joss sah die CVP Weinfelden ab.

Wieland stellt sich vor


Thomas Wieland am Neujahrsapéro der CVP Weinfelden. (Bild: Christof Lampart)

Thomas Wieland stellte sich detailliert vor. Der Produktionsleiter der Slumatic AG in Sulgen erklärte, dass er gerne führe und auch als Berufsausbildner ein Faible für Kinder habe. Zeitlich habe er die Möglichkeit «Ressourcen zu schaffen, um die Tätigkeit ausüben zu können». Seine Arbeitgeberin habe bereits dazu ihr Einverständnis gegeben, sollte Wieland am 3. März gewählt werden. Wieland zeigte sich davon überzeugt, dass er der Richtige sei, damit sich die Schule weiterentwickeln könne. Wirtschaftlich vertrete er die Ansicht, dass «wir nur ausgeben können, was wir auch einnehmen». Des weiteren versprach er als etwaiger Präsident der Primarschulgemeinde Weinfelden «stets offen zu kommunizieren».

Kategorie: Allgemein, Anlässe, Wahlen, Weinfelden | Kommentar schreiben

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zurück

September 2020
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  

Mitgliedschaft

Über Ihre Mitgliedschaft bei der CVP würden wir uns sehr freuen.

CVP Weinfelden

Präsidentin
Nicole van Rooijen-Rollier
Th.-Bornhauserstrasse 21
8570 Weinfelden

E-Mail: praesidium@cvp-weinfelden.ch

_

Kategorien

UA-34656058-1