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Interpellation Kommission Neugestaltung Bahnhofsareal

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Die Podiumsdiskussion „Zukunft Bahnhof Weinfelden“ von vergangenem Jahr, für die
interessierten Weinfelder Einwohnerinnen und Einwohner, war mit über 100 interessierten
Teilnehmern eine aus unserer Sicht sehr gelungene Veranstaltung. Viele Informationen über die anstehenden baulichen Massnahmen und die Meinungen der Bevölkerung konnte dabei ausgetauscht werden.

Zwischenzeitlich hat sich in Hinsicht auf die weitere Planung einiges getan. Die SBB hat die Baueingabe für die geplanten Baumassnahmen in und um den Bahnhof eingereicht. Die Gemeinde Weinfelden ihrerseits hat offenbar auf Grund verschiedenster Ungereimtheiten eine eigene Einsprache gegen das aufgelegte Bauprojekt eingereicht.

Parallel dazu haben besorgte Velofahrer und der Verein Pro Velo Thurgau verschiedene
Punkte in Bezug auf das Bauprojekt als ungünstig beurteilt und darum ihrerseits interveniert. Darunter befinden sich Themen aus dem Konzept Fuss- und Radverkehr der Gemeinde Weinfelden vom 17. Februar 2015.

Die Gemeinde hat mit diesem Grundlagenpapier eine erste wertvolle Basis für die zukünftige Ausrichtung des Langsamverkehrs (=Fuss- und Radverkehr) in Weinfelden gelegt und diesbezüglich auch schon erste Massnahmen eingeleitet. Wir nehmen an, dass in Bezug auf die Umgebung des Bahnhofs hier sicherlich verschiedene Punkte noch nicht abschliessend geklärt sind, die im Rahmen einer weiteren Gesamtkonzeptierung neu oder ergänzend beurteilt werden können und sollen.

Es ist erkennbar, dass die Gemeinde auf verschiedenen Ebenen bestrebt ist, die Situation
am Bahnhof Weinfelden zu verbessern. Trotz dieser positiven Signale seitens der Gemeind erscheinen in Bezug auf die zukünftige Gestaltung und Nutzung des Bahnhofs und seiner unmittelbaren Umgebung, bzw. „Anbindung“ an das Zentrum von Weinfelden offene Fragen und Ungereimtheiten. Aus diesem ergibt sich für uns die Frage, wie die weitere Entwicklung in diesem Thema von der Gemeinde angepackt, Interessen abgeholt und konstruktive Schritte in die Zukunft unternommen werden.

Wichtig erscheint uns, dass die Planung rund um den Bahnhof Weinfelden koordiniert
angegangen wird. Das heisst für uns, dass die zu Zeit „etwas angespannten“ Verhältnisse
zwischen SBB und Gemeinde verbessert und ein konstruktiver Dialog mit dem
zweckdienlichen Ziel vor Augen, in Gang gebracht werden kann.

Aus unserer Sicht ist aktuell eine Kommission unter Einbezug aller Seiten die sinnvollste
Möglichkeit, um eine zukunftsorientierte, gezielte und ressourcenschonende Planung zu
starten. Verschiedene Themenfelder sind dabei schon im Rahmen der Podiumsdiskussion vom 30.11.2015 genannt und in einem ersten Schritt auch ausgewertet worden.

Für uns sind die nachfolgend aufgeführten Themenfelder die wichtigsten und zentralen
Elemente. Diese Aufstellung ist selbstverständlich nicht als abschliessend zu verstehen.

– Fahrradabstellmöglichkeit resp. Veloparking
– Verbesserung Verbindungen zum Zentrum
– Sicherheit im Bahnhofsbereich
– Verkehrsführung nördlich und südlich Bahnhof
– Neuorganisation Busbahnhof
– Organisation Kurz- und Langzeitparking

In Bezug auf den Bahnhof sollte die übergeordnete Planung durch einen der Beteiligten
übernommen werden. Der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Stadtplanung wäre dafür
eine optimale Lösung. Wichtig erscheint uns dabei, dass alle betroffenen Seiten
miteinbezogen werden, damit allen Bedürfnissen Rechnung getragen wird und das Resultat eine möglichst breite Akzeptanz erhalten kann. Es handelt sich beim Gebiet des Bahnhofs um ein sehr wichtiges und zukunftsträchtiges Gebiet unseres Dorfes.

Daraus ergeben sich für uns die folgenden Fragen:

1. Wie plant der Gemeinderat konkret, die mittel- und langfristige Planung rund um den
Bahnhof anzugehen?

2. Wie gewährleistet der Gemeinderat dabei einerseits die Einhaltung des Terminplans
zur Sanierung und Optimierung der bahnseitigen Infrastruktur und auf der anderen
Seite die übergeordnete mittel- und langfristige Planung des Bahnhofgebietes im
Dialog mit der Bevölkerung, der SBB, dem Kanton und den Anstössern?

3. Wäre die Einsetzung einer Kommission im Sinne der obigen Ausführungen nach
Ansicht des Gemeinderates ein gangbarer und zielführender Weg, um die künftigen
Herausforderungen anzugehen?

4. Wie steht der Gemeinderat generell zum Aufbau eines Kompetenzzentrums für
Stadtplanung, welches im Bereich der Ortsplanung und -entwicklung alle Fäden in der
Hand hat und den Bedarf aller beteiligten Seiten miteinbezieht?

Weinfelden, den 26.05.2016
Alexandra Beck, Samuel Curau

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